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Samstag, den 23.04.2022 um 19:30 Uhr

Augustinum, weierweg 10,Freiburg

April 23 @ 19:30

„Weltklassik am Klavier – Erzählkonzert: Intimität und Virtuosität bei Beethoven und Liszt!“
BEETHOVEN, DEBUSSY und LISZT

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109
I. Vivace ma non troppo. Adagio espressivo
II. Prestissimo
III. Andante molto cantabile ed espressivo

CLAUDE DEBUSSY
Aus: Préludes 1er livre
6. Des pas sur la neige
7. Ce qu’a vu le vent d’ouest

– Pause –

CLAUDE DEBUSSY
Aus: Préludes 1er livre
10. La cathédrale engloutie

FRANZ LISZT
Mephisto Walzer Nr. 1 S. 514

„Weltklassik am Klavier – Erzählkonzert: Intimität und Virtuosität bei Beethoven und Liszt!“
Mit der Sonate op. 109 stößt Beethoven die Tür zur Zukunft auf. Die erste der 3 letzten Sonaten ist intim und von äußerster Expressivität geprägt. An den episodenhaften 1. Satz schliesst sich attaca ein virtuoser 2. Satz an. Der Schwerpunkt der Sonate liegt auf dem Variatonssatz, der innig und verklärt endet. Die ausgewählten Preludes von Debussy sind ebenfalls teils von Intimität und Virtuosität gekennzeichnet. „Des pas sur la neige“ stellt eine traurige, eisige Winterlandschaft dar, während „Ce qu’a vu le vent d’ouest“ düster, stürmisch und virtuos vom Westwind erzählt, der vom Ozean zu kommen scheint. Nach der Pause wird in „la Cathédral engloutie“ die Sage der verwunschenen Kathedrale von Ys heraufbeschworen. Mit dem diabolischen Mephisto Walzer „Der Tanz in der Dorfschenke“, nach dem Faust von Lenau, endet der Klavierabend verführerisch und hochvirtuos.